Маленькая Москва – Klein Moskau

Lange schon vor dem ersten Weltkrieg wurden hier die ersten militärischen Bauten errichtet. 1924 wurden hier die ersten Wehrsportlehrgänge durchgeführt.
Mit der Machtergreifung der NSDAP Ende Januar 1933 entwickelte sich Wünsdorf zu einem Zentrum in der Entwicklung der schnellen Truppen und insbesondere der Panzertruppen. Bis zum April 1945 kamen aus dem „Zeppelin“-Bunker (Tarnbezeichnung „Amt 500“), einem der größten Nachrichtenknotenpunkte während des Zweiten Weltkriegs, die Befehle zu den deutschen Truppen in ganz Europa.
Am 20. April erfolgte der Einmarsch sowjetischer Truppen, Wünsdorf wurde fast kampflos übergeben. Der militärische Führungsstab des sowjetischen Marschalls Schukow nahm sein Quartier in Wünsdorf für die Schlacht um Berlin. Wjunsdorf (Вюнсдорф), wie der Ort von den „Russen“ genannt wurde, blieb somit militärisch und erhielt den Sitz des Oberkommandos der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD).
Der Abzug der Truppen erfolgte 1994. Sie hinterließen im September 1994 eine menschenleere Garnisonsstadt und ein Areal von 260 Hektar munitionsverdächtiger Fläche.
Seit ca. 1995 stehen die meisten Gebäude leer.
(Quelle Wikipedia)

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